Mittwoch, 4. April 2012

Zurück in Deutschland.

Auf vielfachen Wunsch kommt hier der „Ich bin wieder da" Eintrag. 
Nachdem ich eine ruhige, shoppingsreiche letzte Woche in Sydney hatte, ging es dann knapp 14 Stunden nach Dubai und von dort aus nochmal ungefähr acht nach Frankfurt. Die Flüge gingen, dank zahlreichen Filmen, Sendungen und Musik ganz schnell um und dann durfte ich meine Mami in Empfang nehmen. Oder andersrum.
Die folgende Nacht habe ich dann einfach mal 11 Stunden durchgeschlafen und so sicherlich einen Jetlag vermieden. Obwohl ich den in der letzten Woche für alles mögliche als Ausrede benutzt habe. Muss man ja ausnutzen :)
Ich bin froh, dass meine Klamotten jetzt wieder im Schrank hängen, ich meinen Rucksack in die Ecke werfen konnte und, das Wichtigste, euch alle wieder habe.
Sieben Monate und 12 Tage Australien sind um... aber sie waren toll!!!
Vielen Dank an alle, die hier meine Reise verfolgt haben, kommentierten, mitfieberten, schöne Grüße bestellten und mir treu waren.
Bis zum nächsten Blog :) Denn ich schmiede schon neue Pläne. . .

Sonntag, 11. März 2012

Ich im Outback.


Von Adelaide ging es mit einer Tour in Richtung Alice Springs. Am Anfang war ich ein wenig enttäuscht, aber wenn man bedenkt, wo wir entlang gefahren sind, kann man nicht mehr Entertainment erwarten. Circa 1600 km in nahezu unbewohnten Outbackgebiet hieß es zu überwinden und es ist verständlich, dass wir die meiste Zeit im Bus saßen.
Am ersten Tag haben wir eine kurze Wanderung gemacht und dann nach einem Barbeque in Swags ( = Riesige Schlafsäcke, in die man mit einem normalen Schlafsack reinschlüft, teilweise mit Insektenschutznetz.) unter dem Sternhimmel geschlafen. Am zweiten Tag sind wir nach Coober Pedi gefahren, das weltweit größte Opalabbaugebiet. Dort wurden und werden Häuser unter der Erde gebaut, um vor der Hitze im Sommer und der Kälte im Winter geschützt zu sein. Ich habe eindeutig zu viele Horrorfilme geguckt, denn die ganze Stadt war mir suspekt und zu gruselig. Wir haben dann alle zusammen Untertage geschlafen. Am Anfang eine komische Vorstellung, aber am Ende doch mega lustig und ja auch einzigartig. Am dritten Tag ging es noch ganze 8 Stunden im Bus nach Alice Springs...



In Alice Springs angekommen, hatte ich vom ersten Moment an ein unangenehmes Gefühl. Die Stadt hat ca. 20000 Einwohner, ist aber trotzdem wie ausgestorben. In einer Straße in der Innenstadt sind mal wirklich alle Geschäfte leerstehend. Weiterhin gibt es hier so viele Aborigines, die auf der Straße und in Parks herumlungern. Ich habe erlebt, wie die betrunken Leute, inklusive mir, vollquatschen, wie ein Aboriginemann seine Aboriginefreundin mitten am Tag neben mir angreift, weil sie scheinbar etwas von ihm geklaut hat und wie sie im ausgetrocknetem Flussbett sitzen und erst mal ein Feuer machen. Sobald es dunkel wird, soll man auch nicht mehr alleine draußen rumlaufen und so fühle ich mich doch etwas eingeengt in Alice Springs.
Dafür war die zweite Tour, die ich gemacht habe, um so schöner. Es ging für 3 Tage ins Outback! Am ersten Tag waren wir 6 km im Kings Canyon wandern. Wunderschön. Die Felswände sind 270 m hoch und verbergen Wasserlöcher, den "Garden of Eden", ein unglaublich grüner Palmenwald mit einem kleinen Flüsschen, und die "Lost City".

Kings Canyon.

Lost City.
Die Nacht haben wir wieder im Swag unter'm Sternenhimmel verbracht. In der Ferne haben die Dingos geheult. Am nächsten Morgen ging es endlich zum Uluru, dem Ayers Rock. In der prallen Mittagssonne sind wir einmal drumherum gelaufen, ganze 10,6 km in 3 Stunden und knapp 3 l getrunkenem und über den Körper gegossenem Wasser. Es war echt der Wahnsinn den riesen Klotz live zu sehen. Und so anders, als ich es mir vorgestellt habe. Die Oberfläche ist überall unterschiedlich, so ist es einmal glatt und an einer anderen Stelle findet man eine riesen Höhle mitten in der Steinwand. Es gab Höhlen mit Wandmalerei, in denen die Aborigines früher gelebt haben... der Uluru ist 348 m hoch und das ist nur ein Drittel, der Rest befindet sich unter der Erde. Wir haben den Sonnenunter- und -aufgang dort erlebt und es war einfach unglaublich schön.
Am zweiten Abend gab es wieder ein BBQ, typisch für Australien. Auf dieser Tour etwas exklusiver mit Rind- und Kängurusteak sowie Kamelwürstchen. Lecker. Kängurus sind nicht nur süß sondern auch echt schmackhaft :)
Am letzten Tag waren wir bei den Kata Tjutas, auch Olgas genannt. Die "Berggruppe" steht nicht weit entfernt vom Uluru und ist ebenfalls ziemlich beeindruckend. Es sind insgesamt 36 "Felsköpfe", teilweise 200 m höher als der Uluru selbst. Was haben wir hier gemacht? Natürlich noch eine Wanderung. Auf 5 km ging es zwischen den Felsen durch Schluchten und über Flüsschen.
Ich fasse das Ganze mal zusammen: in drei Tagen sind wir knapp 22 km gewandert. Bei 30 Grad Celcius und Sonnenschein. Anstrengend aber gut!
 
Uluru.

Auch der Uluru.

Sonnenuntergang.
Schlafen im Swag.
Sonnenaufgang.
 
Kata Tjuta - Die Olgas.
Zurück in Alice Springs arbeite ich am Pool an meinem Teint und genieße das Nichtstun, bevor es in Sydney wieder ein "wenig" hektischer wird. 9 Tage bis zum Rückflug.

Freitag, 2. März 2012

Wwoofing auf Kangaroo Island - Teil 2


Nachdem ich ganze dreieinhalb Tage bei dem Strandhaus-Wildtierpark-Wwoofing-Platz verbracht habe, war ich wieder dort, wo sie mich abgeholt haben. Ich wurde gebeten, die Farm zu verlassen, ich Gangster. Lange Geschichte, die den Rahmen hier sprengen und mich nur wieder wütend machen würde. Im Endeffekt konnten die mich einfach nicht leiden. Klingt unmöglich, scheint aber so gewesen zu sein :)

Haustier im Strandhaus

Kängurus in Reih' und Glied bei der abendlichen Fütterung vor dem Strandhaus.
Nachdem ich nun wieder allein unterwegs war, d.h. relaxter durchs Leben schreiten konnte, war sie auch zurück, meine Glücksträhne. Mein Schicksal, oder mein Organisationstalent, verschaffte mir eine andere Wwoofingstelle, so dass ich auf der Insel bleiben konnte. Ich endete auf einer Schaaf-Kuh-Kartoffel-Farm und da gerade geerntet wurde, habe ich sogar noch etwas Geld verdient. Ich habe mit 10 lustigen und freundlichen Leuten bei der Kartoffelverarbeitung zusammengearbeitet und entweder Steine vom Karfoffelfließband oder Kartoffeln vom Steinefließband ausgelesen. Das war ein Spaß. Ich war in meinem Leben ernsthaft noch nie so dreckig. Meine Ohren taten weh, weil die völlig verdreckt waren, meine Haare waren grau und selbst aus meinen Piercinglöchern kam Staub.

Ja, das bin ich. :)
Die Insel ist wirklich wunderschön und ich bin froh, dort gewesen zu sein. Es ist, als wäre man in einem großen Zoo ohne Käfige. Den Koala habe ich entdeckt, als wir an der Tankstelle standen, ich auf dem Fenster guckte und er gerade auf den Baum geklettert ist. Wie bei uns die Katzen, unglaublich.

Seelöwen.

Robben.

Eine Bucht und die "Remarkable Rocks" im Hintergrund.

Ich unter einem "Remarkable Rock".

Der Koala war riesig!

Jetzt bin ich für 2 Nächte zurück in Adelaide und fahre danach ins Outback. 17 Tage bis zum Rückflug.

Dienstag, 21. Februar 2012

Wwoofing auf Kangaroo Island - Teil 1

Die letzten drei Wochen vor meiner Rückkehr habe ich schon geplant. Anfang März werde ich eine Outback Tour machen und zum Ayers Rock fahren. Im Anschluss fliege ich von Alice Springs nach Sydney und verbringe dort meine letzte australische Woche.

Bis dahin galt es zwei Wochen zu füllen. Weiterhin wollte ich gerne die Insel vor Adelaide - Kangaroo Island - besuchen, aber die Touren sind einfach unverschämt teuer. Da habe ich doch mal mein Wwoofing Buch aufgeschlagen und habe auch den Platz bekommen, den ich wollte. Da kann man auch schon mal früh 5.30 Uhr aufstehen und mit zwei Bussen und der Fähre übersetzen. Im nahegelegenen Ort der Farm musste ich dann nur noch 3,5 Stunden warten, bis sie mich abholen konnten. Australien halt.
Die Anzeige versprach einen Wildtierpark mit angeschlossener Farm und unterkommen sollte ich in einem Strandhaus. Klingt gut, war's aber auf den ersten Blick eher nicht.

Australier legen generell nicht so viel wert auf ihre Wohnungen, aber das Haus, in dem die Gastgeber mit ihren zwei kleinen Kindern wohnen, hat mich umgehauen. Es ist mega dreckig, überall Tiere, z.B. hat die Katze ihren Fressnapf auf der Arbeitsplatte, das kleine Kind war voller Schlamm und ist so auf dem Esstisch rumgeklettert und der Garten war unaufgeräumt sowie das Haus eine unrenovierte Ruine.
Das Strandhaus war dann schon besser. Der Ausblick auf die Bucht, die Sonnenuntergänge und der Strand sind bezaubernd und gegen die 50 Kangurus und Wallabies vor den Strandhäusern habe ich auch nichts :)
Am Morgen machen wir die Ferienhäuser sauber und mittags gehts zur Farm. Am ersten Tag habe ich Tannennadeln zusammengeharkt, als ich mich der Chef gerufen hat und ich bei der Wildtierparkführung mal kurz ein Opossum und eine Wüstenmaus vorführen sollte. Lustig.

Am zweiten Tag haben wir dann auf seinem 500 Hektar (ich habe es umgerechnet, es sind 5 km²)
Grundstück Vieh zusammengetrieben. Mit mir sind hier ein Franzose und ein Bauernmädchen aus Deutschland. Sie kann mir alles erklären und es macht echt Spaß auf der Ladefläche der Jeeps über Berge zu rasen und sich dreckig zu machen. Schon nach 2 Tagen habe ich überall Kratzer und Schmerzen. Ich habe mir die Schubkarrenmetallverstrebung auf den Fuß fallen lassen und mir sind Äste bei der Autofahrt ins Gesicht geschlagen. Aber nur so ist das ein richtiges Farmerlebniss. So kann ich über die Unordung und die dürftige Verpflegung hinwegsehen und freue mich auf all die Tiere und hoffe, ich sehe auch noch etwas von der Insel.



Fortsetzung folgt...

Montag, 20. Februar 2012

Adelaide

Vier Tage in Adelaide haben gereicht, um (fast) die gesamte Stadt zu erkunden. Es gibt viele alte, schöne Häuser in der Innenstadt, die ein charmantes Klima erzeugen. Schweine, die in der Einkaufsstraße nach Esssen suchen. Einen Strand, der eine halbe Stunde außerhalb liegt. Einen Fluss, an dem man mit kostenlosen Fahrrädern entlang düsen kann. Und viele Parks, die die Stadt grün umranden.
In Südaustralien ist auch etwas wärmer. Mehr als 30 Grad in der Sonne sind hier keine Seltenheit und so konnte ich ein Monat vorm Rückflug noch etwas an meiner Bräune arbeiten.



Donnerstag, 16. Februar 2012

Great Ocean Road und die Grampians

Wer als richtiger Backpacker nach Hause fahren will, muss vorher einen Roadtrip gemacht haben. Während andere einen Campervan kaufen und dort drin ewig reisen und leben, haben mir 6 Tage gereicht :)
Von Melbourne aus sind wir zu dritt in einem Campervan der billigsten Vermietung losgefahren. Warum ich den Preis erwähne? Dazu komme ich gleich... Am ersten Tag sind wir ca. 240 km Richtung Westen an der Küste entlang gerattert, haben die wunderschöne Aussicht genossen und sind abends bei kühlen Temperaturen und Regen im Nationalpark angekommen. Dort haben wir das Auto nur schief abstellen können, haben den hinteren Teil des Wagens nicht richtig zur Liegefläche umbauen können und haben somit eine erholsame Nacht verbracht...
Am nächsten Morgen bin ich, sage und schreibe, 10 km bis zu einem Leuchtturm gefahren. Als ich ausparken wollte, musste ich mit der Gangschaltung kämpfen, bis ich mit meinen Mechanikerkenntnissen feststellen musste, das wir einen Getriebeschaden haben. Oh mein Gott, da ging der Tag doch gut los!!!
Wir waren mitten in der Pampa und hatten somit keinen Handyempfang. Unser Glück war, dass wir noch auf dem Parkplatz des Leuchtturms waren und dort das Telefon benutzen konnten. 10.30 Uhr habe ich das erste Mal auf der Notfallhotline angerufen - 12.45 Uhr kam die Pannenhilfe, allerdings ohne Abschlepper - 18.45 Uhr kam ein neues Auto. Das hat gezeigt, dass Australien riesig ist und alles etwas länger dauert.

Das alte Auto. So standen wir den ganzen Tag und haben die Blicke auf uns gezogen.
Sieht doch gleich besser aus, oder!?

Aber damit war es nicht beendet. Zwar hatten wir ein neueres und luxeriöseres Auto, mit elektrischen Vorhängen, Klimaanlage und Kamera für's Rückwärtsfahren und vorallem AUTOMATIKGETRIEBE :D, dafür aber mit leuchtender Reservetankleuchte und nicht lösbarer Handbremse. Es war unglaublich. Hatte ich schon erwähnt, dass wir mitten in der Pampa waren und Australien riesig ist?
Der Pannenhilfemann hat uns die Handbremse zum Glück lösen können und danach haben wir sie einfach nie wieder angezogen. Auf dem Weg in den nächsten, 30 Minuten entfernten, Ort haben wir gezittert, waren aber richtig erleichtert, dass da doch wirklich eine Tankstelle war. Dummerweise hatte die seit 17 Uhr zu. Da es in Australien verboten ist wild zu campen, mussten wir uns einen Parkplatz auf Privatgelände suchen. Ich klopfe also an der erstbesten Tür und als mir geöffnet wurde, schossen mir alle Horrorfilme, die ich in meinem Leben schon gesehen habe durch den Kopf:
Drei deutsche Backpacker stehen im Nebel und Nieselregen, abends in der Dämmerung in einem kleinen Kaff und klopfen an eine Tür. DIe Tür knarckst und ein schwaches Licht fällt auf einen alten Mann mit Vollbart, dafür aber ohne Zähne (okay, er hatte noch 5-8), der am Unterarm Blut hatte. War es aber sein eigenes Blut??? Ich habe mich trotzdem entschlossen zu fragen, ob wir über nacht vor seinem Haus parken dürfen und er meinte nur "Ach, mich juckt das nicht." Am nächsten Morgen ist er auf einem alten Motorrad weggefahren und hat noch kurz gegrüßt, als passiert ihm das ständig. Wir konnten dann endlich tanken und unsere Tour ging weiter...





Wir haben uns die Naturwunder der Great Ocean Road angesehen. Die Straße wurde direkt an der Küste entlang gebaut und schlengelt sich mit Serpentinen 240 km lang dahin. Wunderschöne Aussicht. Danach sind wir für 24 Stunden in einen Nationalpark gefahren: Die Grampians. Dort haben wir Wasserfälle gesehen und fast Kängurus umgefahren, sind für bessere Fotos über Absprerrungen geklettert, haben auf den Spuren der Aboriginies alte Felsmalereien gefunden und wollten wandern gehen. Aus wandern wurde dann klettern. Ich will nach dieser "mittel schweren" Strecke mal eine "schwere" sehen. Wir mussten steile Berge hochlaufen, durch einen Wald wandern und zum Abschluss durch Schluchten und auf den Berggipfel klettern. Zum Glück sind wir zeitig in der Frühe los, denn in der Sonne hätte ich das definitv nicht überlebt. Der Weg war auch nicht offensichtlich, sondern man sucht dort immer nach kleinen gelben Pfeilen auf Felsen. Auf dem Weg vom Gipfel herunter, waren wir auch ca. 5 Minuten planlos am suchen :D Hat aber richtig Spaß gemacht.


Marius und Sophie
Ich habe übrigens nicht nach unten geguckt...
Dort sind wir hoch gelaufen. Es war genau so schlimm, wie es aussieht :)
Der Weg nach oben.
Oben angekommen. und schon wieder so hoch...

Danach sind wir noch 10 Stunden über kilometerlange gerade Straßen, mit einem kurzen Stopp zum Essen und Schlafen, nach Adelaide gafahren. Nach 6 Tagen und ca. 1360 km war der Spaß dann leider schon zu Ende.

Dienstag, 7. Februar 2012

Glenlyon - Teil 2

Drei Wochen bei Annie sind um und es wird Zeit weiterzuziehen. 45 Tage bis zum Rückflug.

Aber es ist ein gutes Gefühl der liebenswerten Dame geholfen zu haben, zwei von vier Häuschen zu streichen. Bedenkt man doch, dass sie schon vor Jahren streichen wollte, sie für das Beschaffen von zwei Kompostern 10 Jahre gebraucht hat oder wir Gläser von 1998 abgewaschen haben, in denen sie sicher 2018 mal Marmelade einkochen möchte.

Wunderschön. Ich habe ja auch beim Meister gelernt :)

 
Nach drei Wochen haben wir es heute mal endlich geschafft, ihr Grundstück zu erkunden: wir sind in Gummiestiefeln, mit Walkingstöcken bewaffnet (Ausrüstung gegen Schlangen), durch's hohe Gras auf einem Berg im Wald spaziert und haben hunderte Kängurus, plus ein Baby Känguru, verscheucht. Wir haben ein verwildertes Schaf gesehen (wie lustig das Fell gewackelt hat, wenn es gerannt ist) und eine verlassene Hütte inspiziert. Begleitet hat uns der 14 Jahre alte, keuchende Hund von Annie, namend Matty. Das war toll!

wie lange das wohl schon alleine lebt? wie schnell wächst so was denn???


Matty





                                       
Am Donnerstag heißt es Adieu zum Eis in der Gefriertruhe, zu den Süßigkeiten im Schrank, dem Fernseher plus der DVD Sammlung und dem kostenlosem WLan. Es geht auf die Straße. Ein Roadtrip im Campervan über die Great Ocean Road nach Adelaide steht an. :)

Freitag, 20. Januar 2012

Wwoofing in Glenlyon

Was macht man, wenn man mal wieder keine Arbeit findet und das Geld langsam knapp wird?
Man arbeitet für kostenlose Unterkunft und Verpflegung... Nennen kann man das Ganze dann einfach Wwoofing - willing workers on organic farms :)
Marius und ich sind jetzt in Glenlyon, eine Stunde nordöstlich von Melbourne, auf einem großen Grundstück. Es ist keine richtige Farm sondern eher eine kleine Gemeinschaft, die aus 5 Häusern und 5 Personen, einem Hund, ein paar Hühnern und ner Menge Ungeziefer besteht.
Unsere Aufgabe: Die drei kleinen Häuser streichen... Ich habe noch nie so viel gespachtelt, geschliffen und gestrichen wie hier. Oh mein Gott, sehr anstrengend!
Belohnt werden wir dafür von einer super lieben älteren Dame, der das Grundstück gehört, mit leckerem gesunden, vegetarischem Essen, einem gemütlichen Zimmer, mal ohne Doppelstockbett, und Kängurus vor der Haustür :)
Und morgen fahren wir erstmal übers Wochenende zum Campen zur Great Ocean Road.

Ohne Worte....
Am ersten Abend waren es 40 Kängurus!!!

So viele Spinnen hab ich lange nicht mehr gesehen :(


Donnerstag, 19. Januar 2012

Melbourne - Teil 2

Melbourne'ischer Strand :)


historische Straßenbahn vor historischem Bahnhof


Da haben die ein Shoppingcenter um ein altes Gebäude gebaut. Verrückt!


vor der Bibliothek